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2017/10/21 - 14:02

   
   
   

  1953 Dieses Jahr brachte eine wesentliche Neuerung an unsere Schule: Ein Schulhort in der Windmühlenstraße wurde angegliedert. Dieser Hort zog später in eine Villa am Georgenberg um und betreute dort die Schüler der 1. – 4. Klassen ganztägig.
 
  1956 Die Georgenschule wurde zur Mittelschule ausgebaut. Das hieß, von nun an konnten die Schüler nicht nur bis zur 8. Klasse hier lernen, sondern den Abschluss der 10. Klasse erreichen.
 
  1973 Unter der Zielstellung, jede Schule wetteifert um den Namen eines hervorragenden Widerstandskämpfers, wurde in diesem Jahr die 2. Oberschule in Hans-Beimler-Oberschule umbenannt.
 
  1989 Aus innerer Unruhe und Unzufriedenheit mit den politischen Verhältnissen und den daraus resultierenden Folgen für die Bevölkerung kam es in diesem Jahr zur friedlichen Revolution, die als Ergebnis das Auflösen der 40jährigen Deutschen Demokratischen Republik hatte.
 
  1990 Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober dieses Jahres wird in der Chronik der Schule wiederum eine neue Seite aufgeschlagen. Die diesmal stattfindenden gesellschaftlichen Veränderungen wirkten sich selbstverständlich auch auf die Schulpolitik aus. Schulbücher und Lehrpläne waren nicht mehr gültig. Neue Schulformen entstanden. Die bisherige Arbeit der Lehrer wurde in Frage gestellt – eine Orientierung zu neuen Inhalten und Lehrmethoden machte sich notwendig. Aus heutiger Sich können wie sagen, dass die große Verunsicherung der Anfangszeit dank des Einsatzes der Lehrer, ihres Fortbildungsstrebens und ihrer Bemühungen um die Verwirklichung des Erziehungs- und Bildungsauftrages überwunden werden konnte.

Mit dem Schulgesetz vom Juni 1991 und den am 01.08.1993 in Kraft tretenden Rahmenrichtlinien lagen nun auch die gesetzlichen Grundlagen für eigenverantwortliche pädagogische Entscheidungen und die notwendigen pädagogischen Freiheiten der Lehrkräfte vor.
 
  1991/92 Die Zehnklassige Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule wurde zur Grundschule umgebildet und erhielt den ehrwürdigen Namen Georgenschule zurück. Unsere Schule wurde nun zur Heimat für Erst- bis Viertklässler. Hier lernten auch die Grundschüler der ehemaligen Marienschule. Gemeinsam mit allen Lehrkräften wurde das Schulgebäude in den Sommerferien grundschulgerecht ausgestattet.

Zuvor mussten die Fachkabinette aufgelöst werden, nicht mehr nötige Lehrmittel und Bücher wurden aussortiert, Möbel gerückt und Tafeln abgebaut. Mit geringen Mitteln erhielten Korridore und Klassenräume ein freundliches Aussehen. Mit vereinten Kräften gelang es, das anfängliche Durcheinander zu ordnen. Pünktlich konnte das Schuljahr beginnen.

97 Erstklässler wurden eingeschult. Insgesamt lernten 403 Schüler in 18 Klassen. Erstmals wurden 7 Schüler in einer Vorklasse aufgenommen, um sie zur Schulfähigkeit zu führen. Herr Oeckel übernimmt die Leitung der Schule. Zur Seite steht ihm als Stellvertreter Frau Schröter und ab dem Schuljahr 1992/93 Frau Hein. Rechtzeitig zum Kirschfest 1992 ist die Schule erstmals in Besitz einer Schulfahne.
 

   
       
 

 

 Georgenschule Naumburg
 Wilhelm-Wagner-Str. 1
 06618 Naumburg a.d. Saale
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